Rückgang der Auslandsinvestitionen

2017 kam es zu einem signifikanten Rückgang der Auslandsinvestitionen in Polen. Die von der polnischen Nationalbank veröffentlichen Zahlen sprechen von Minus 56% im Vergleich zum Vorjahr.

Der Zufluss ausländischer Direktinvestitionen fiel 2017 um 56% und betrug insgesamt 34,7 Mrd. Zloty. Der größte Zufluss an Investitionen kam aus Deutschland. Der größte Abfluss an Investitionen wurde Richtung Italien beobachtet. Hinter den italienischen Zahlen steht vor allem der Verkauf der Bank Pekao durch die italienische UniCredit. Mit 34,7 Mrd. Zloty Gesamtinvestitionen wurde das schlechteste Ergebnis seit 2013 gemessen, als ausländische Investoren nur 11,5 Mrd. Zloty an der Weichsel investieren wollten. 2016 betrug das Investitionsvolumen noch 61,9 Mrd. Zloty. Neben Deutschland mit 12,8 Mrd. Zloty, zählten zu den größten Investoren auch Luxembourg (12,4 Mrd. Zloty) und Zypern (5,5 Mrd. Zloty). Mit einem Minus von 8,4 Mrd. Zloty schlägt der Verkauf der Mehrheitsbeteiligungen and der Bank Pekao durch die italienische Unicredit an die staatliche PZU sowie an den Polnischen Entwicklungsfond ein. Die ausländischen Investitionen flossen vor allem in die verarbeitende Industrie (15,5 Mrd. Zloty) sowie in den Finanz- und Versicherungssektor (12,4 Mrd. Zloty).

Business Insider Polska: 05.10.2018

Zurück