Polen liegt im Außenhandel Deutschlands vor Großbritannien

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Die Aussicht auf den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union hat negative Auswirkungen auf die Handelsbilanz Deutschlands. Nach Angaben des Bundesverbandes Großhandel, Dienstleistungen und Außenhandel (BGA) sanken die deutschen Exporte nach Großbritannien im Jahresverlauf um 3,5 Milliarden Euro.
Nach Angaben des Portals Deutsche Welle rutschte das Vereinigte Königreich vom fünften Platz, den es im Jahr 2016 noch besetzte, auf eine Position außerhalb der Top Ten und belegt nun den 13. Platz in der Rangliste der deutschen Handelspartner.
"Damit liegt es hinter Polen", sagte Bingemann, Chef der BGA, in einem Interview mit der Rheinischen Post.
Das vollständige Bild der deutschen Exportverluste nach Großbritannien wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen, da viele britische Unternehmen aus Angst vor Versorgungsengpässen Bestellungen im Voraus getätigt haben.
Nach Ansicht des Leiters des Verbandes des Großhandels, der Dienstleistungen und des Außenhandels bedeutet ein No-Deal-Brexit viele Komplikationen für den deutschen Außenhandel, Unternehmen werden mit Schwierigkeiten wie Bürokratie, Steuern, Zoll und Datenschutz konfrontiert werden.

Quelle: Deutsche Welle, 07.10.2019

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