Polen an zweiter Stelle hinter Tschechien. Den Firmen fehlen Mitarbeiter

Konjunkturumfrage, Ausgabe 2018

Der Vorsprung Polens aus Sicht ausländischer Investoren be-ruht auf der EU-Mitgliedschaft, der Personalqualität, dem Zugang zu Zulieferern und der immer besser werdenden Inf-rastruktur. Leider betonen ausländische Unternehmen, die in Polen tätig sind, dass die Verfügbarkeit qualifizierter Mitar-beiter deutlich abnimmt. 90% der Investoren sagen jedoch, dass sie erneut in Polen investieren würden. Das ist ein hoher Wert, auch wenn er um 5,5 Prozentpunkte schlechter ist als im vergangenen Jahr. Im diesjährigen Investitionsattrakti-vitätsranking der europäischen Länder belegt Polen hinter Tschechien den zweiten Platz. Das ergibt sich aus der 13. Ausgabe der Konjunkturumfrage der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer, die in Zusammenarbeit mit dreizehn in Polen tätigen bilateralen Kammern, die der International Group of Chambers of Commerce angehören, durchgeführt worden ist. An der Umfrage haben 300 ausländische Unternehmen, die in Polen aktiv sind, sowie insge-samt rund 1700 in Europa teilgenommen.

Zurück