denkmal 2018

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Informationsreise polnischer Einkäufer und Multiplikatoren aus dem Bereich Restaurierung / Denkmalschutz
im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU

Die Baubranche in Polen erlebt derzeit einen konjunkturellen Aufschwung. Eines der aktuellen Themen in der polnischen Bauwirtschaft ist die Restaurierung und Baudenkmalpflege. In den nächsten Jahren werden viele neue Projekte in diesem Bereich erwartet. Dazu gehören unter anderem zahlreiche Sanierungsmaßnahmen in schulischen und universitären Einrichtungen, Gebäuden der öffentlichen Verwaltung, sowie in Kultur- und Sporteinrichtungen.

Seit der Transformation haben die polnischen Städte bedeutende Veränderungen durchlebt. Nicht alle konnten von der Entwicklung gleichermaßen profitieren. Während in den Städten in den letzten Jahrzehnten zahlreiche neue Gebäude entstanden sind, wurde die Pflege von Altbauten und Gebäuden unter Denkmalschutz vernachlässigt, sodass heute viel von Ihrer Substanz beschädigt ist. Nach Angaben von Experten sollen ca. 20% der Städteflächen Revitalisierungsmaßnahmen benötigen. Aus all diesen Entwicklungen resultieren gute Chancen für deutsche Hersteller von Baustoffen, Bau- und Restaurierungstechnik, zumal Deutschland für Polen das wichtigste Lieferland von Baustoffen ist. Über ein Drittel der Importe dieser Produktkategorie stammten 2016 aus Deutschland. Die Marke „made in Germany“ wird unverändert mit Qualität und Zuverlässigkeit verbunden.

Vor diesem Hintergrund wird vom 07.11.2018 bis 10.11.2018 eine Reise polnischer Einkäufer und Multiplikatoren aus dem Bereich Restaurierung / Denkmalschutz organisiert. Diese Reise wird nach Bayern und Sachsen führen, wo ebenfalls ein Aufenthalt auf der Fachmesse Denkmal in Leipzig eingeplant ist. Während einer Informations- und Präsentationsveranstaltung auf der Messe am 09.11.2018 werden deutsche Hersteller die Möglichkeit haben, ihre Produkte dem polnischen Branchenpublikum vorzustellen und Fachreferenten werden über neueste Technologien und Branchentrends erzählen. Daraufhin werden in individuellen Gesprächen die Potenziale der Zusammenarbeit zwischen den deutschen Branchenvertretern und den polnischen Entscheidungsträgern besprochen.

Das Projekt wird von der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer (AHK Polen) in Kooperation mit enviacon international geführt. Es ist eine Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden. 

Wenn Sie Interesse an der Vorstellung Ihres Unternehmens dem polnischen Branchenpublikum haben, bitten wir um Kontakt.

 

Ihre Ansprechpartner für das Projekt:

 

Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer (AHK Polen)
Herr Paweł Kwiatkowski
Tel. +48 22 5310 511, E-Mail: pkwiatkowski(at)ahk.pl

enviacon international
Herr Dr. Konrad Bauer
Tel. +49 30 814 8841 11, E-Mail: bauer(at)enviacon.com