Treffen

Zur Förderung des Informations- und Erfahrungsaustausches veranstalten wir für unsere Mitgliedsfirmen regelmäßige Treffen mit Wirtschaftsexperten, Politikern und Beamten. Wir konzentrieren uns auf die Tätigkeiten, deren Ergebnis eine mögliche langfristige wirtschaftliche Zusammenarbeit ist.

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Ausschusssitzung mit Teilnahme des Präsidenten der Staatskasse Stiftung - Plattform für die Industrie der Zukunft Andrzej Soldaty, Juni 2019

An der Juni-Sitzung der Ausschusses für Digitalisierung und Industrie 4.0 nahm Andrzej Soldaty, Präsident der Staatskasse Stiftung - Plattform für die Industrie der Zukunft , teil, der die Voraussetzungen, Ziele und geplanten Aktivitäten der Plattform vorstellte. Aufgabe der Stiftung ist es, die Prozesse der digitalen Transformation, die Implementierung digitaler Produkte und Dienstleistungen und die Implementierung von Geschäftsmodellen auf der Grundlage neuester Lösungen im Bereich der intelligenten Datenanalyse, der Automatisierung und Kommunikation von Maschinen und Menschen mit Maschinen, der Virtualisierung von Prozessen und der Cybersicherheit zu unterstützen. Eines der Hauptziele der Stiftung ist es auch, die Kompetenz der Mitarbeiter im Bereich der Zukunftsindustrie zu stärken und Mitarbeiter in diesem Bereich zu schaffen.
Die vorgestellte Idee der Plattform als Integrator von Initiativen zur Unterstützung der digitalen Transformation von Unternehmen in Polen löste eine interessante Diskussion darüber aus, was wirklich Industrie 4.0 ist, mit welchen Herausforderungen Unternehmen im KMU-Sektor konfrontiert sind, aber auch welchen Nutzen die Technologien der Industrie der Zukunft bringen?


Treffen der Kommission mit Hubert Nowak, Präsident des Amtes für öffentliches Auftragswesen, Juni 2019

Im Juni fand eine offene Sitzung der Kommission für das öffentliche Auftragswesen statt, an der der Präsident des Amtes für das öffentliche Auftragswesen, Hubert Nowak, teilnahm. Während der Sitzung wurden die Themen der laufenden Arbeiten an dem neuen Gesetzentwurf - Vergaberecht - sowie andere Schlüsselfragen im Zusammenhang mit der Umsetzung von Aufträgen für die öffentliche Hand diskutiert, wie z.B. die Aufwertung von Verträgen, die Vertragsbilanz oder bewährte Verfahren. Präsident Nowak erläuterte ausführlich, wie das neue Gesetz das Gleichgewicht zwischen den Parteien im öffentlichen Auftragswesen herstellen soll, und kündigte seine Absicht an, ein allgemeines Register missbräuchlicher Klauseln in Beschaffungsverträgen zu erstellen.
Die Teilnehmer interessierten sich insbesondere für Informationen über Schlichtungsstellen der Wirtschaft zur Beilegung von Vertragsstreitigkeiten über das öffentliche Auftragswesen und Ankündigungen im BZP über abgeschlossene Beschaffungsverträge.


Treffen mit dem Präsidenten der Hauptstadt Warschau Rafał Trzaskowski, Mai 2019

Im Mai fand ein Treffen der Mitgliedsunternehmen der Kammer mit dem Präsidenten der Hauptstadt Warschau Rafał Trzaskowski statt. Der Stadtpräsident präsentierte seine Strategie für die Entwicklung Warschaus als investorenfreundliche und für die Bewohner attraktive Stadt. Er betonte das Interesse an PPP-Projekten und weiteren Investitionen in Infrastruktur, Smart City und Digital City Schicht. Die Fragen der Unternehmer betrafen die Entwicklung der U-Bahn, die Regulierung des Parkleitsystems im Stadtzentrum und die Entwicklung von Park & Ride, Investitionen in den Warschauer Ring, Smogbekämpfung, Abfallwirtschaft und Reduzierung des Kunststoffverbrauchs.


Vortrag des Direktors der Vertretung der Europäischen Kommission in Polen Marek Prawda, Mitgliedervollversammlung, April 2019

Marek Prawda, Direktor der Vertretung der Europäischen Kommission in Polen, war Ehrengast auf der Hauptversammlung der Mitgliedsunternehmen der Kammer.
Er sprach über die Krise der liberalen Formation in Europa und wies in diesem Zusammenhang auf die Probleme einzelner Länder hin, die auf europäischer Ebene auftauchen. Im Zusammenhang mit der Migrationskrise oder der Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die EU zu verlassen, betonte er die globalen Herausforderungen, vor denen die EU steht. Nach Ansicht von Marek Prawdy hat die EU ihre kausale Kapazität wiedererlangt, und beim Lehren aus Brexit legt sie besonderes Gewicht auf den Umgang mit Vielfalt. Die EU beginnt nun, mehr Zeit für verteidigungs- und außenpolitische Fragen aufzuwenden, und indem sie Lehren aus der Krise zieht und neue Lösungen erarbeitet, so ist sie dabei, ihren Aufbau zu klären.


Sitzung des Ausschusses für Forschung und Entwicklung mit der Beteiligung Wirtschaftsminister Brandenburgs Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, März 2019

Im März fand eine Sitzung des Forschungs- und Entwicklungsausschusses der AHK Polen unter Beteiligung von Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, und einer Delegation aus Deutschland statt. Während der Sitzung wurden die innovationsbedürftigen Bereiche sowohl des Landes Brandenburg als auch Polens diskutiert. Die Mitglieder des Ausschusses stellten die Wirtschaft Polens im Bereich der kleinen, mittleren und großen Unternehmen, die Innovationskraft der Unternehmen und ihr Interesse an industriellen Lösungen 4.0 vor. Nach Einschätzung von Minister Steinbach bietet eine breitere Zusammenarbeit zwischen den brandenburgischen Universitäten und den Technischen Universitäten in Polen großes Entwicklungspotenzial für beide Seiten. Die Gesprächspartner sprachen über Industrie 4.0, Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Augmented Reality im Rahmen laufender Projekte zwischen polnischen Unternehmen und Institutionen aus Deutschland sowie Konkurrenz aus dem Ausland.


Treffen mit der Ministerin für Unternehmertum und Technologie Jadwiga Emilewicz, Februar 2019

Das Programm Energy Plus, das auf die Entwicklung des Prosumer-Energiesektors, Änderungen der Erstattungsregeln für Arzneimittel, die Unterstützung reifer Startup-Phasen und die Transparenz der öffentlichen Beschaffung abzielt, sind nur einige der Themen, die Unternehmer der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer am Montag, den 25.02. mit der Ministerin für Unternehmen und Technologie, Jadwiga Emilewicz, diskutierten. In ihrer Begrüßungsansprache an die Unternehmer wies die Ministerin auf die wichtigsten Herausforderungen im Bereich der Steigerung der Innovationsfähigkeit der Wirtschaft über einen Zeitraum von 2-3 Jahren hin, darunter: Einführung neuer Anreize für Unternehmen (Innovation Box), Änderung der Kriterien für die Unterstützung von Investitionen zur Umsetzung innovativer Projekte (SWZ-Gesetz) und Zusammenarbeit mit R&D-Instituten, auch aus anderen Ländern. An dem Treffen nahmen rund 40 Unternehmer teil.


Sitzung des Compliance-Ausschusses, Oktober 2018

Das Thema der Oktober-Sitzung des Ausschusses war der Entwurf des Gesetzes über die strafrechtliche Haftung von Unternehmen. An dem Treffen nahmen Vertreter des Justizministeriums teil - der stellvertretende Minister Marcin Warchoł und der Direktor der Abteilung für Strafrecht, Tomasz Darkowski, zuständig für den Gesetzesentwurf. Vertreter des Justizministeriums präsentierten die Grundsätze für das Projekt und stellten den aktuellen Stand der Arbeiten. Die Diskussion betraf die Regulierung der Whistleblowing-Institution, Fragen im Zusammenhang mit dem Verfahren im Falle der Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten und Bedenken von Unternehmern hinsichtlich des Verordnungsentwurfs.


Treffen mit Minister Jerzy Kwieciński, Mai 2018

Im Mai 2018 fand ein Treffen zwischen den Mitgliedsfirmen der Kammer und dem Minister für Investitionen und Entwicklung, Jerzy Kwieciński, statt. An dem Treffen nahm der deutsche Botschafter in Polen Rolf Nikel teil. Die Veranstaltung wurde von der Kammerpräsidentin Anna Włodarczyk - Moczkowska eröffnet und moderiert. Die Diskussionsthemen konzentrierten sich auf die Innovation und Effizienz der Industrie, Erhöhen der Investitionseffizienz und Verbesserung des regulatorischen Umfelds der Unternehmern sowie auf die europäischen Fonds. Minister Kwieciński wies auf den Rang und die Dynamik des Wachstums des deutsch-polnischen Handels hin. Das Handelsvolumen erreichte 2017 einen Rekordwert von etwa 100 Mrd. EUR, die polnischen Ausfuhren 51,5 Mrd. EUR und der Import 42,9 Mrd. EUR. Der Minister betonte auch eine gute Zusammenarbeit im Bereich der Investitionen. Das Volumen der deutschen Investitionen in Polen belief sich Ende 2016 auf 29,2 Mrd. EUR, was den zweiten Platz auf der Liste der größten ausländischen Investoren in Polen belegt.